Im Fokus stehen die Nutzung und Bekanntheit der Schlichtungsstellen, die Beteiligung von Unternehmen, die Verfahrensabläufe und die institutionellen Rahmenbedingungen. Das Projekt wird unter der inhaltlichen Verantwortung von Sascha Ferz am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Soziale Kompetenz der Universität Graz durchgeführt. Ergänzend fließt unter anderem von Reinhard Greger und Alexander Klauser Fachexpertise ein.
Die Evaluierung verbindet die Analyse rechtlicher und institutioneller Grundlagen mit qualitativen Interviews mit zentralen Akteur:innen des Verbraucher-ADR-Systems. Ziel ist es, Stärken, Schwächen und Reformpotenziale sichtbar zu machen und Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung des Systems aufzuzeigen. Dabei wird auch die jüngste Weiterentwicklung des europäischen Rechtsrahmens berücksichtigt.
Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen der Veranstaltung „Alternative Streitbeilegung – Zehn Jahre Verbraucher-ADR: Bilanz, Reform und Perspektiven“ am 20. Oktober 2026 in Wien präsentiert.